SomaticDays - body&mind in movement

 Team Region

 

Barbara Bess

studierte zeitgenössischen Tanz am SEAD Salzburg und absolvierte
den Master of Arts in Choreografie am Hochschul-übergreifenden Zentrum Tanz Berlin.
Seit 2006 entwickelt sie ortsspezifische Performances und abend-füllende Choreographien, u.a. unbeheimatet/ Kulturforum Fürth 2015/ 2016, tonträger_ein körperkonzert/ Tafelhalle Nürnberg, tanzt
in internationalen Produktionen. 

Neben dem Theaterraum sind brachliegende oder ungewöhnliche Spielorte maßgeblich für ihre Arbeit. Mit ihrem Label WildeVerwandteProduktionen versammelt die Choreographin Akteure aus unterschiedlichen künstlerischen Feldern zur gemeinsamen somatischen Recherche und ist interessiert an prozessorientierter Zusammenarbeit.

Neben der choreographischen Arbeitet unterrichtet sie zeit-genössischen Tanz, Komposition und Körperwahrnehmung u.a. an der Hochschule für Musik Nürnberg. Ihr Unterrichtet ist beeinflusst von den Körperlehren Wing Chun Kung Fu, Yoga und Body-Mind-Centering.  

Unterrichtsthema:

Making SenseS

Sense making /or/ making senses möchte Euch wach machen, Eure Sinne und sinnlichen Entscheidungen hervorlocken und stärken.

Wir starten die Klasse mit einem dynamischen Aufwärmfluss durch den Körper. Später bewegen wir uns einzeln und in der Gruppe durch unterschiedliche Improvisations-landschaften, um der Frage nachzugehen, wie und wo im Körper treffen wir Entscheidungen und was interessiert uns im spontanen Gestalten mit unseren körpereigenen Ressourcen und denen anderer.

Wo entstehen Zwischenräume für Begegnung, Stille und Wahrnehmung der uns umgebenden Komposition? Was macht Sinn und Spass für unseren Körper und wie können wir uns und andere überraschen?

 

 

Heike Pourian

Dipl. Kulturpädagogin,
Tänzerin, Tanz- und Bewegungspädagogin, Autorin

Die Contact Improvisation, Spielart des zeitgenössischen Tanzes ist Dreh- und Angelpunkt meiner Arbeit. Ich finde hier die Essenz dessen, was ich im Leben erforschen und verkörpern möchte: achtsam sein, offen, klar und weich. Verbunden mit der Erde und  miteinander.
Spielen und Spüren, aus dem gegenwärtigen Moment schöpfen. Sein.

Mein Unterrichten begann 1992 und hat mich seitdem in alle möglichen Felder, vom Kindergarten bis an die Hochschule. 

 

Ich wünsche mir, dass wir Wege finden, somatische Ansätze viel mehr Menschen zugänglich zu machen, weil ich daran glaube, dass die Erfahrungen, die wir hier machen, eine wichtige Rolle spielen können, um den Wandel in der Welt herbeizuführen, den wir uns alle wünschen, weil Wahrnehmungsschulung ein wesentlicher Schlüssel für Selbstermächtigung ist.

Um das konkret werden zu lassen, habe ich mit ähnlich Gesinnten 2015 den Verein contact bewegen e.V. gegründet. Im März 2016 erschienen mein Buch Eine berührbare Welt.

Außerdem bin ich Mutter von zwei wunderbaren (fast) erwachsenen Kindern. Ich lebe in Nürnberg und arbeite überregional.

Unterrichtsthema:

Sich verbinden (Bonding) mit der Erde

Eine Bindung eingehen, sich der Schwerkraft hingeben.

Die Unverbundenheit, Unverbindlichkeit, Beziehungslosigkeit ist etwas, woran viele Menschen leiden in einer funktionalen, vereinzelten, entwurzelten Gesellschaft.

Wie können wir dieses Gefühl überwinden, von allem getrennt zu sein?

Zum Beispiel indem wir zurückgehen zum dem Moment, an dem die Schwerkraft zum ersten Mal mit aller Wucht auf uns wirkte. Im Moment der Geburt kann ein Mensch kaum anders, als sich ganz dieser gewaltigen Kraft hinzugeben. Und wenn es das tut, erlebt es etwas ebenso Mächtiges: die Unterstützung der Erde.
Beobachtungen der frühkindlichen Bewegungsentwicklung zeigen: dieses “Yielding” ist die Grundlage für alles Weitere. Nur wenn ich mich der Schwerkraft zunächst ganz ausliefere, kann dadurch Aufrichtung erwachsen.

Und wir können als Erwachsene zu dieser Quelle zurückkehren und aus ihr schöpfen.
Diese Unterrichtseinheit will Wege dafür bahnen.

 

 

Anne Devries

Freischaffende Artistin, Tänzerin und Tanzpädagogin

Geboren 1976 in Basel (Schweiz); ausgebildet am deutschen Institut für Tanzpädagogik (Frankfurt/ Main) zur Integrativen Tanzpädagogin und Tänzerin. Sie unterrichtet seit 1996 Tanz und Bewegungskunst für verschiedenste Zielgruppen. Ihre Schwerpunkte sind zeit-genössischer Tanz, Improvisation & Performance, Modern-Oriental Dance und Feuerartistik, sowohl für Gruppen, wie auch als Einzelcoaching.

Seit 1999 ist Sie hauptberuflich als freiberufliche Artistin, Tänzerin & Choreographin in Deutschland und im benachbarten Ausland tätig, 2001 gründet sie LUX AETERNA – Feuer-Tanz-Theater.

 

"Es mir wichtig den Raum und die Atmosphäre für ganzheitliches Lernen zu schaffen und die Entwicklung des eigenen körperlich-kreativen Potenzials hin zum künstlerischen Ausdruck zu fördern."

Unterrichtsthema:

Tanz-Improvisation

Im Spiel mit Raum, Zeit, Form und Körperausdruck werden in der Gruppe Tanz- und BewegungsPrinzipien erforscht oder Improvisationspiele entwickelt. Die Wahrnehmung innerer und äußerer Impulse, sowie unterschiedliche Themenstellungen dienen dabei als Anreiz. Sanfte Körperarbeit, Achtsamkeitsübungen und tänzerisches Körpertraining wecken die für Tanz und Improvisation nötige Wachheit& Lebendigkeit in Körper & Geist.

Auf dieser Basis entstehen dann im Tanz `Choreographien des Augenblicks´.

 

 

Antje Haensel

Gesangsdozentin, Sängerin, Performance/Bewegung

Seit 16 Jahren gebe ich Stimmunterricht und bin bei Kulturveranstaltungen und Tanztheater-Performances dabei.

Als Sängerin verwirklichte ich meine Vielfältigkeit in unterschiedlichen Projekten wie z.B. in einem Popweltmusik Duo mit Gitarrist Marc Kassel, mit eigenen Kompositionen in der Popakustik Band LoroLoco und viele Jahre zuvor schon als Frontsängerin einer Mittelalterrockband mit über 400 Auftritten.

In meine Stimm- und BewegungsArbeit fließen Elemente folgender Aus- & Weiterbildungen ein:

funktionale Stimmbildung  (nach M. Heptner)
Atemmassage (M.Heptner)
Tonakupunktur (Achim Eckert)
Fortbildung neuer Tanz (Pia Andre, Bernd Ka)
Theaterschule (1. Jahr)

" In meinen Stunden lade ich ein, sich zuhören und sich selbst spüren zu lernen - den Atem als tragender Fluß der Stimme zu erleben.
Durch intuitives, freies Singen/Klingen/Tönen, konkretem Lieder lernen und dem Folgen ganzkörperlicher Bewegungen wird es ermöglicht, mit allem was da ist, einen momentan stimmigen Ausdruck zu geben - und so die eigene Stimme mit unverstelltem Klang zu finden."

 

Unterrichtsthema:

Atmung - Vibration - Stimme

Eine Einladung zur Impuls- und Bewegungsforschung in & mit den InnenRäumen sowie im & mit dem AußenRaum und der Gruppe.

 

 

Dr. Volkmar Mickal

ChemieIngenieur, KörperTherapeut und BewegungsPädagoge

Auf ganz natürliche Art & Weise vereinen sich in mir Interesse, Intuition, Wissen, Erfahrungen und Erleben aus unterschiedlichsten Bereichen menschlichen Lebens, Forschens und Lernens.
U.a. menschliche Entwicklung - Bewegung - Körper, individuelles Leben in und mit Gemeinschaft, Zusammenhänge in Naturwissenschaft, Mathematik & Technik.

In meiner körper- & bewegungstherapeutischen Privatpraxis sowie in der Lernbegleitung widme ich mich dem Menschen in seiner aktuellen Lebenssituation, seinen Anliegen und Bedürfnissen. Dabei werden innere Stimmungen, Barrieren oder schmerzliche Erfahrungen ebenso einbezogen wie besondere Fähigkeiten & Interessen die Erfüllen und Freude bereiten.

Seit 2001 begleite ich Menschen jeden Alters im Erfahrungsraum Wasser, seit 2006 lade ich zum somatischen Lernen in der Gruppe und zur Einzelbegleitung im Bewegungsraum ein;
seit 2008 nutze ich den Erfahrungsraum Natur für die Begleitung von Kindern, seit 2013 begleite ich verstärkt Jugendliche und Studenten auf Ihrem Bildungsweg.
Im Rahmen meines CoreConsultings unterstütze ich Unternehmen im Produktmanagement, in der Leitung von Entwicklungs- und Krisenprojekten uvm.

Ich bin 44 Jahre jung, verheiratet und Vater einer 6 jährigen Tochter.
Besondere Kraft-Quellen für mich sind zur Zeit Phasen der Konzentration mit der Familie, beim Arbeiten und in der Bewegung - InlineSkaten & Rudern - sowie die Gesänge aus Taize.

Unterrichtsthema:

Herzlich Willkommen - Ankommen.
Einzelzelle & Zellgemeinschaft(en)

Es ist soweit, die SomaticDays 2016 beginnen - herzlich Willkommen. In dieser besonderen Anfangssituation finden wir gemeinsam in ein achtsames Ankommen.
Wir widmen uns in aller Langsamkeit und Schnelligkeit, mit den Möglichkeiten von kleinen und großen Bewegungen, von Stille und Stimme, von Liegen, Sitzen oder Gehen, uns selbst und dem was jeder einzelne von uns gerade braucht um im hier und jetzt bei sich, im Raum und mit den anderen anzukommen.

Ohne weiterer Mühen gelingt die Analogie zu den Anfängen des Lebens - grundsätzlich und als Mensch. Die Zelle, lebendiges Wesen, individuell in Ihrer Ausprägung. Ein selbständiger Organismus der atmet, in Bewegung ist, wahrnimmt, mit dem Umfeld in Berührung kommt, die Möglichkeit hat in Beziehung zu treten.
Begegnungen und Entscheidungen finden statt, Wege werden gemeinsam gegangen, Orte des Innehaltens und der Verdichtung werden gefunden, Verbindungen entstehen -  kleine und große Zellgemeinschaften.

 

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